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Auf unserer Reise durch Schweden, haben wir uns auch auf die Ostseeinsel Öland angeschaut. Was es zu sehen und zu erleben gibt, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Öland

Schaut man sich eine Karte von Schweden an, dann kommt einem der lange Streifen Land östlich von Schweden gar nicht so groß vor. Das täuscht, denn Öland ist 137 Kilometer lang. Außerdem hat es einige kleine Schätze zu bieten.

Wir beginnen unsere kleine Rundreise an der Westküste Richtung Süden. Gleich eins vorweg, Schlafplätze auf Öland zu finden is sehr unproblematisch. 👍

Der Süden

Im Süden findet man das Ottenby Naturreservat. Hier tummeln sich Menschen mit Fernrohren der extraklasse, um Vögel zu beobachten. Hier findet man auch den Leuchtturm, der Lange Jan.

Der Lange Jan

Etwas weiter Richtung Norden im Stora Alvaret Nationalpark findet man Borg Eketorb, eine restaurierte Mittelalterliche Festung. Im inneren findet man die alten Behausungen und auch ein Museum.

Borg Eketorb

Der Norden

Auf Öland gibt es zahlreiche kleine Häfen, von denen die meisten auch frischen Fisch und auch zubereitete Gerichte anbieten. Da die meisten geschlossen haben, müssen wir fast bis ans Nordende fahren, bevor wir etwas zu essen bekommen. Allerdings, hat es sich gelohnt. 😉

Apropos Nordende, ein weites Highlight von Öland ist der Trollkogens Nationalpark.

Schiffswrack in Trollkogens Nationalpark

Trolle, Feen und allerhand Fabelwesen, sollen hier ihr Unwesen treiben. Über den Weg gelaufen, ist uns aber niemand. Wahrscheinlich haben sie sich in den Korkenzieher-artig verdrehten Bäumen oder in den herumliegenden Steinen versteckt. Ein ganz normales Verhalten bei solchen Wesen (wer kennt es nicht 😜). Was wir aber gesehen haben, ist ein altes schiff, das schon viele Jahre am Steinstrand liegt. Eine sehr alte Eiche, die mitten im Wald Steht. Und Kühe, denn in Trollkogens Nationalpark, leben Kühe und man spaziert sozusagen durch ihr Wohnzimmer.

Ganz im Norden Ödlands ist das Ponton zum Langen Jan zu finden. Hier steht und wacht der Lange Erik.

Wenn man die Westküste wieder Richtung Süden hinunter fährt, dann stößt man auf eine Gesteinsformation am Strand. Es handelt sich um das kleine Byrums Raukar Naturreservat. Es sieht aus, als wären mehrere Schichten Beton aufeinander geschüttet, die über die Jahre wieder auseinander gebröckelt sind.

Der Westen

Einige Kilometer bevor man wieder auf die Brücke fährt, gibt es noch die Schlossruine von Borgholm. Der Eintritt kostet 100 Kronen, was recht fair ist. Man muss aufpassen, dass man sich nicht verläuft, denn es gibt viele Gänge zu erkunden. Ein Dach allerdings, gibt es nicht mehr. 😁

Kleines Filmchen

Zu guter Letzt, haben wir noch ein kleines Video für euch. Wir hoffen dieser kleine Einblick, hat Lust auf mehr gemacht.

Laura und Lars